KJS Düsseldorf und Mettman e.V.
im Landesjagdverband NRW e.V.

Jungjäger Wochenende Rodder 19.05. – 21.05.2017

So wie in den vergangenen Jahren, hat sich unser Hegeringleiter Carlo Finkentey zur Aufgabe gemacht, einigen Jungjägern das Waidwerk in der Praxis näher zu bringen. Im frühlinghaften Mai ging es mit fünf ambitionierten Jungjägern (Horst Borth, Lars Sebetzque, Mirjam Behrend, Bastian Leßner und Anja Wagner) nach Rodder, der Gemeinde Eitorf, in dem schönen Rhein – Sieg – Kreis auf Bockjagd.

 

Nach Ansicht und Zuteilung verschiedener Ansitzmöglichkeiten durch den Revierförster Herrn Dreger ging es für die Jungjäger schon am ersten Abend raus. Das traumhafte, sonnige Wetter ließ einen perfekten ersten Ansitz zu, welcher durchaus bis Ende Büchsenlicht ausgekostet wurde. Ein Schütze war erfolgreich. Horst Borth konnte gleich am ersten Abend einen Hegeabschuss tätigen. Der Jährling hatte eine Laufverletzung und war zudem schon arg abgekommen. Der Verletzung wegen kann nur spekuliert werden, gut jedoch, dass dem Leiden ein Ende gesetzt werden konnte.

                                                                             

Es folgten ein Morgen- und ein Mittagsansitz, doch erst der Abendansitz brachte zwei weiteren Schützen ein Waidmannsheil. Lars Sebetzque erlegte gegen 20.15 Uhr seinen aller ersten Bock, einen guten Jährling. Ebenso war Mirjam Behrend erfolgreich. Fast zur gleichen Zeit hatte sie Anblick auf einen Jährling und konnte, so wie auch die anderen beiden Schützen, einen waidgerechten Schuss antragen.

                                   

Aufgebrochen wurde dann unter der Anleitung und Beobachtung von Carlo Finkentey, denn das ordentliche Versorgen des Wildes gehört gleichermaßen zur Jagd und ist natürlich nur durch „Praxis“ zu erlernen. Den heutigen Hygienerichtlinien entsprechend wurde „geringelt“, was alle Schützen tatsächlich zum ersten Mal selbstständig durchgeführt haben.

                                                             

Nach getaner Arbeit fanden sich alle in geselliger Runde ein, um das wohlverdiente „Waidmannsdank“ zu feiern. Somit fand die Reise ein erfolgreiches, lehrreiches und natürlich auch heiteres Ende. Es danken alle fünf Jungjäger dem Hegeringleiter Carlo Finkentey sehr für sein Engagement und Herzblut.

20. März 2019

  • "Der Realität von Menschen, die mit Löwen leben, muss man Rechnung tragen"

    Ob Löwe „Cecil“ oder „Mia und der weiße Löwe“: Die Bejagung von Löwen löst oft kontroverse Diskussionen um die Jagd und ihren Einfluss auf Wildbestände aus. Doch diese von hoher Emotionalität getriebenen Diskussionen tragen den Menschen, die mit Löwen oder anderen Großraubtieren leben müssen, selten Rechnung. Dr. Chris Brown, Geschäftsführer der Namibischen Umweltkammer und langjähriger Experte im Umgang mit Wildtieren, fordert eine Rückkehr zu mehr Pragmatismus.

  • Das Reh: Feinschmecker und Anpassungskünstler

    Das Reh kann zu Recht als Erfolgsmodell unter den Wildtieren bezeichnet werden. Als Kulturfolger hat die kleinste und häufigste Hirschart Europas sich perfekt an den Menschen angepasst. Das Reh kommt von den Alpen bis zu den Küsten an Nord- und Ostsee flächendeckend vor und besiedelt selbst Randlagen von Großstädten. Im März können Naturliebhaber Rehe besonders gut beobachten: Auf Feldern und Wiesen sind jetzt ganze Familienverbände unterwegs, die der Jäger „Sprünge“ nennt. Die Gruppenbildung dient im Winter der Sicherheit.

  • Löwen nicht durch Jagd bedroht

    Seit Ende Januar läuft der Film „Mia und der weiße Löwe“ in deutschen Kinos. Der Film spielt im Umfeld von südafrikanischen Farmen, die Löwen züchten. Touristen können sich dort mit Löwen fotografieren lassen oder gar mit ihnen spazieren gehen. Später werden die Tiere geschlachtet und vermarktet, die Knochen gelten in Asien als Heilmittel. Einige zahme Löwen werden zum Abschuss in speziellen Gattern gehalten, vor allem Touristen aus Asien und den USA  wollen diese „Jagdtrophäen“ exportieren.

  • Müll sammeln, Leben retten

    Umwelt- und Naturschutz fängt vor der Haustür an. Bundesweit sagen Jäger im Frühjahr illegal entsorgtem Müll den Kampf an und räumen in den Revieren auf. Vor allem für Wildtiere können Abfälle zum Verhängnis werden. Reste von Plastikverpackungen und -bechern oder Schnüre können zu schweren Verletzungen von Magen und Darm führen. Ebenfalls bedrohlich sind Metallteile und Drähte, in denen sich Tiere verfangen können oder die schlecht heilende Schnittwunden verursachen.

  • Importverbote für Jagdtrophäen gefährden erfolgreiche Artenschutzprojekte

    Seit Jahren stellt die Bundestagsabgeordnete Steffi Lemke (B90/Grüne) bei der Bundesregierung die gleiche schriftliche Anfrage, wie viele Jagdtrophäen eingeführt werden. Für 2018 hat Bundesamt für Naturschutz (BfN) 197 Einfuhrgenehmigungen für Jagdtrophäen von Tieren erteilt, die unter das Washingtoner Artenschutzabkommen fallen. Die deutsche Tierrechtsszene nimmt die Zahlen alljährlich zum Anlass, Beschränkungen und Verbote für die Einfuhr legaler Trophäen aus nachhaltiger und regulierter Jagd zu fordern.

20. März 2019

  • Internationaler Tag der Wälder
    Gemeinsam wollen Waldbesitzer, Förster und Politik die Wälder künftig klimafester machen. Ministerin Heinen-Esser: "Waldwirtschaft benötigt akute Hilfe, darüber hinaus muss der Wald aber langfristig fit gemacht werden für das künftige Klima."
  • Waldschutz-Infomeldung Nr. 4 / 2019 erschienen
    Aktuelle Untersuchungsergebnisse
    über die Überwinterungsquartiere
    von Buchdrucker zeigen
    im Bereich Kottenforst,
    dass sich noch ca. 90 % der
    Tiere in der Rinde am Baum
    befinden. Die im Oktober postulierten
    Aufarbeitungsprioritäten
    haben also nach wie vor Gültigkeit.
    Es verbleibt noch ein kleines
    Zeitfenster von 3 bis 4 Wochen,
    bis der Frühjahresflug der
    Käfer beginnt, um...
  • Artenschutz in Buchform
    Passend zu der bereits vielerorts eingesetzten Amphibienwanderung erscheint demnächst ein neues Kinderbuch zum Thema. In dessen Mittelpunkt steht der kleine Feuersalamander Flori, der von seinen Abenteuern als Lurch erzählt.
  • Unser Jahresprogramm 2019 - Waldpädagogik und mehr am Forsthaus Steinhaus
    Die beiden die beiden miteinander verbundenen Naturschutzgebiete Wahner Heide und Königsforst werden von vier Portalen erschlossen. Die Portale entstanden im Rahmen des Regionale-2010-Projektes „Wahner Heide und Königsforst“. Während in den Portalen Gut Leidenhausen, Turmhof und Burg Wissem hauptsächlich Informationen zur Wahner Heide vermittelt werden, so beschäftigt sich das Portal Steinhaus...
  • Greifvögel begreifen
    Diesen Eindruck könnte man fast bekommen, wenn man sich allein die vergangenen eineinhalb Jahre im Wald anschaut. Orkan Friederike, Dürresommer, Borkenkäfermassenvermehrung und jetzt die Stürme im Jahr 2019. Das, was Waldbesitz und Forstleute gerade sehr nachdenklich macht, ist ein Thema, das eigentlich die ganze Gesellschaft angeht:

    Was passiert da gerade in den Wäldern?
    Ist das nur Wetter...

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